WISSEN, WAS GEHT: Arbeiten im Ausland

WISSEN, WAS GEHT: Arbeiten im Ausland

Wie fühlt es sich an, wenn man in eine andere Kultur eintaucht? Nach der Schulzeit oder der Ausbildung könnte man ja auch in anderen Ländern für eine längere Zeit leben und dort Arbeiten. Wie ist das? Geht das so einfach? “Muss ich warten, bis die Schule und meine Ausbildung vorbei ist?” fragten die Weekendschool-Kids sofort “Nein, das geht auch anders.” erläutere Cecilia. Sogar während der Schulzeit kann man bereits im Ausland leben.

Wir machen Mut für diesen Schritt

Perspektivgeberin Cecilia hat in vielen Ländern als Youth-Workerin (Jugendbetreuerin) gearbeitet. Morganne und Justus waren ein Jahr lang in Deutschland zum Schüleraustausch. So gab es viele verschiedene und vor allem ehrliche Einblicke. “Ich habe am Anfang ganz schön Heimweh gehabt. Jetzt könnte ich noch länger bleiben, so gut gefällt es mir hier in Deutschland.” berichtete Morganne.

Was haben wir gemeinsam?

Unterschiedliche Länder, unterschiedliche Kulturen, ganz anderes Essen. Was im Urlaub noch spannend ist, kann ganz schön herausfordert werden, wenn man sich länger in einem neuen Land aufhält. Aber, es gibt auch so viel Schönes, wie z.B. neue Freundschaften. Die Weekendschool-Kids erlebten im Rollenspiel, wie unterschiedlich andere Menschen doch sein können und vor allem, wie damit umgehen.

WISSEN, WAS GEHT: Unternehmer:in werden

WISSEN, WAS GEHT: Unternehmer:in werden

Tarek Müller, Gründer und CEO war zu Gast in der Weekendschool.

Was braucht man, neben einer guten Idee,  um ein eigenes Unternehmen zu gründen? Tarek unterstützte die Kids beim Brainstorming für Produkte oder Dienstleistungen, die ,,die Welt braucht”. Die Aufgabe heute: Was wäre cool und sollte es unbedingt geben?

Die Weekendschool-Kids entwickelten in Gruppen geeignete Produktnamen, Produkteigenschaften und definierten Zielgruppen. Wie immer wurden der Kreativität keine Grenzen gesetzt! So entstanden vielfältige Geschäftsideen – vom Gaming Verleih bis zum Tierschutz war alles dabei!

Auch Kooperationen untereinander entstanden

So wollte einer der Kids einen Teil des Gewinns seines Unternehmens an die Tierschutzorganisation eines anderen Teams spenden! Die Freude war groß.

,,Ich wollte immer mein eigener Chef sein!”
,,Es war voll krass, sich seine eigene Firma auszudenken!”
,,Wir wollen Tiere retten. THR Tiere haben Rechte!”
,,Ihr wollt Spiele, wir haben viele – Game Company.”

Die Kids gestalteten auch Werbeplakate, Collagen und Skulpturen zu den ausgewählten Produktideen, die sie anschließend präsentierten!

Tareks offene Art schuf eine tolle Arbeitsatmosphäre. Die Weekendschool-Kids haben ihn positiv überrascht: ,,Ich bin begeistert von Euren kreativen Ideen und der Schnelligkeit, in der ihr Eure Ideen visualisieren konntet! Jede Firma, die heute vorgestellt wurde, ist gut, so wie sie ist!”

Weekendschool on Tour – Schiffsbauer:in

Weekendschool on Tour – Schiffsbauer:in

Rund 10.000 Menschen arbeiteten in Hamburg im Schiffsbau. Und heute? Ist das ein Beruf mit Zukunft? Peter, ehemals bei Bloom und Voss beschäftigt, hat den Weekendschool-Kids aufgezeigt, dass man heute vor allem im Bereich des Schiffsdesign und in der Ausrüstung viele interessante Berufe aufnehmen kann.

“Schiffe bauen macht echt Spaß, aber als Beruf? Da haue ich mir doch dann jeden Tag auf den Finger…” “Mein Schiff ist das stärkste, das kann andere abschleppen.” Zwei Schiffsbäuche gibt es – du hast ein Katamaran gebaut.”

Der Spannungsbogen zwischen der Peking im Hafenmuseum und der Zukunft hat den Weekendschool-Kids wieder einmal viele neue Eindrücke für ihre eigene Zukunft gegeben. Sie waren auch an einer Arbeit im Museum interessiert. Auch für die Weekendschool Friends (unsere ehrenamtlichen Helfer am Samstag) gab es viele neue Eindrücke. “Ich kann nun sehr gut nachvollziehen, warum die Kids zweieinhalb Jahre freiwillig und mit großer Begeisterung zur Weekendschool kommen. Ich hätte so ein Programm früher auch gerne gehabt und freue mich schon heute auf meinen nächsten Einsatz.”

Weekendschool on Tour – Erfinder:in als Beruf?

Weekendschool on Tour – Erfinder:in als Beruf?

Die Zukunft unserer Kinder ist gepflastert mit vielen Herausforderungen: u.a. die Klimakrise und die Umweltverschmutzung. Die Weekendschool-Kids haben viele kreative Ideen, ihre Zukunft positiv zu verändern. In vielen Berufen kann man durch nachhaltiges Handeln seinen Teil dazu beitragen, dass die Welt eine bessere wird. Wie wäre es ein:e Erfinder:in zu werden?

Diese Herausforderung haben sich die Weekendschool-Kids gerne gestellt und Prototypen der eigenen Erfindung gebaut: Ein Solar-Motorrad, welches kostenfrei ausgeliehen werden kann. Ein Haus, welches Leben retten kann, da es im Kriegsfall einfach weg fliegen kann. Auch eine Färbemaschine wurde entwickelt, die nur mit Naturmaterialien Stoffe färbt und so auch für bessere Arbeitsbedingungen sorgt.

“Heute war die Exkursion großartig, ich konnte meine Ideen einfach raushauen.” “Ich habe irgendwie das Gefühl, dass wir heute nichts hinbekommen haben. Wir hatten einfach zu viele Ideen.” “Erfinder zu sein ist leicht und schwer zugleich – aber auf alle Fälle cool.”

Mit Kindern über Krieg reden – aber wie?

Mit Kindern über Krieg reden – aber wie?

Die Pandemie ist noch nicht überwunden, nun ist das ganze Land auch noch in Sorge wegen des Krieges in der Ukraine. Auch Kinder spüren deutlich, dass etwas nicht stimmt. Soll man nun mit Kindern über den Krieg reden? Und wenn, wie? Wichtig ist, altersgerecht und je nach dem individuellen Wesen der Kinder mit ihnen zu reden und nichts zu beschönigen, damit die Glaubwürdigkeit erhalten bleibt.

Mit Schulkindern und Teenagern auf jeden Fall über den Krieg sprechen

Kinder und Teenager bekommen über ihren eigenen Medienkonsum sowieso alles mit. Ältere Kinder und Teenager kann man also auch proaktiv ansprechen: Was hast Du gelesen, was beschäftigt Dich? Wir alle sollten ein offenes Ohr für die Sorgen der Kinder haben und sie ernst nehmen. Gleichzeitig ist es wichtig für die Kinder zu wissen, dass wir für sie da sind.

Gute Hinweise gibt Dr. Alina Wilms in einem knapp vier-minütigem Videointerview zu dem Thema.

Sehr gute Tipps in Textform geben das Haus der kleinen Forscher.